Australische Bartagame / Pogona vitticeps
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtier (Squamata)
Unterordnung: Leguanartige (Iguania)
Familie: Agamen (Agamidae)
Gattung: Bartagamen (Pogona)
Art: Australische Bartagame (Pogona vitticeps)

Lebensraum:
Die gewöhnliche Bartagame ist in Australien beheimatet. Genauer im östlichen Zentralaustralien. Dort ist sie überwiegend in steppenähnlichen oder auch wüstenähnlichen Gebieten anzutreffen. Vereinzelt können ein Paar Grasbüschel oder andere Pflanzen vorhanden sein. In der Regel sind auch genügend Felsen oder Steine vorhanden, dort können die Bartagamen sich gut Sonnen und so auch erwärmen.
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Beschreibung
Die gewöhnliche Bartagamen erreichen eine Länge von ca. 50 cm. Es sind auch größere Exemplare bekannt. Dabei macht der Schwanz die Hälfte der gesamten Länge aus. Die Grundfärbung ist häufig grau-braun. Der Bart oder die Kehltasche dient zum Balzen und zur Verteidigung, diese Kehltasche wird mit Luft gefüllt und hebt sich so vor. Bei den Männchen kann sie sich auch leicht bis stark schwarz verfärben. Daher hat sie auch ihren Namen "Bartagame".
Durch Abflachen des Körpers können die Agamen, ihre Sonnenflächen vergrößern. Ihr Kopf ist langgestreckt und hat eine dreieckige Form.
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Ernährung
Bartagamen sind Allesfresser, also omnivore Tiere. Dabei verlassen sie nur selten ihren Sitzplatz. Eher warten sie darauf, dass sie etwas zu fressen sichten.
Überwiegend wurde beobachtet das Jungbartagamen, eher tierische Nahrung fressen und Alttiere lieber pflanzliche Kost verdrücken. Dies hat folgenden Hintergrund: Die Jungtiere müssen noch wachsen und benötigen mehr Energie als die Alttiere.
Lebensweise
In der freien Natur sind Bartagamen in kleinen Gruppen anzutreffen. Zwar wird in der Terrraristik oft gesagt, dass die Tiere Einzelgänger sind, aber wieso haben sie denn ein so ausgeprägtes Sozialverhalten entwickelt? Die Bartagamen sind überwiegend tagaktive Tiere, die auch an einigen Tagen in der Dämmerung aktiv werden können, wenn zum Beispiel der Tag zu heiß war.
Fortpflanzung
In einer Saison kann es bis zu 4 Gelegen kommen. In einen Gelege können 4-35 Eier gelegt werden. Bei einer Temperatur von 27-31°C werden nach 55-86 Tagen die Junge schlüpfen. Vom Schlupf an sind die Jungen selbstständig.
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Haltung
Zusammenfassung:
Schutzstatus: kein
Terrarienart: Geräumiges trockenes Terrarium. 150x80x80 cm.
Einrichtung: Ein Spot, der die lokale Sonnenstelle des Terrarium auf ca. 50 °C bringt. Der Rest des Terrariums sollte Temperaturen von 25 bis 30°C aufweisen. Eine Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur ist vorteilhaft. Eine UV Leuchtstoffröhre ist unerlässlich. Der Boden sollte aus 30 cm hohen Wüstensand bestehen. Eine bessere Möglicheiten ist M&S Reptile Ground Mais, dieser Bodengrund besteht aus geschrotetem Mais. Beim Verschlucken kann kein Darmverschluss mehr entstehen. Die Unteren 10 cm des Bodens sollten immer leicht feucht sein. Eine Wasserschale, gut verankerte Kletteräste, Wurzeln und Steine runden die Einrichtung ab. Luftfeuchte von 30-50%
Ernährung: Pflanzliche Nahrung besteht aus: Blüten, Blättern (Kresse, Brennnesseln, Klee und Löwenzahn, Gänseblümchen, Hagebuttenblüten, Zaunwinde, Stiefmütterchen, Vogelmiere oder Wein- und Obstbaumblätter), Gemüse (Brokkoli, Mais, Zucchini, Kürbis Paprika und Chinakohl ) und Früchten (Melonen, Bananen, Mango,...) Schädlich sind Citrusfrüchte und andere Früchte die einen hohen Säureanteil besitzen.
Tierische Nahrung besteht aus: Heimchen, Wüstenheuschrecken, Grillen, Schaben und Mehlwürmer.
Pflanzliche Nahrung sollte 5-6 mal die Woche angeboten werden. Zusatzlich erhalten die Alttiere 3 mal in der Woche tierische Nahrung.
Jungtiere werden häufiger mit tierischer Nahrung gefüttert.
Link zur Fachhomepage:http://www.bartagame.com/