Gebänderten Wassernatter /
Nerodia fasciata pictiventris
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtier (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Nattern und Vipernartige (Xenophidia)
Unterfamilie: Wassernattern (Natricinae)
Gattung: Gebänderten Wassernatter
(Nerodia fasciata pictiventris)
Gebänderten Wassernatter / Nerodia fasciata pictiventris
Lebensraum
Die gebän. Wassernatter ist im Osten der USA beheimatet, dort trifft man sie überwiegend an stehenden oder langsamfließenden Gewässern oder Feuchtgebieten wie zum Beispiel Feuchtwiesen, Sümpfen und Auen. Die gebän. Wassernatter ist sehr stark an das Wasser gebunden und kann sich deswegen im Wasser sehr gut fortbewegen. Anders als bei den Thamnophis kann die Nerodia fas. pic. mit der Feuchte umgehen. Das heißt aber nicht das ihr Terrarium sehr feucht sein sollte. Die geb. Wassernatter ist ein aktiver Jäger der sich auf die Jagd begibt.
Beschreibung
Die Nerodia fasciata pictiventris ist leicht mit der Wassermokasinatter zu verwechseln, die auch in dem gleichen Verbreitungsgebiet beheimatet ist. Die Wassermokasin ist eine sehr giftige Schlange. Deswegen wird oft die geb. Wassernatter von unerfahrenen Menschen erschlagen. Die Länge eines Wassernatternweibchen beträgt ca. 100 cm und die des Männchens ca. 80 cm. Dabei ist zu beachten, das die Weibchen oft einen enormen Körperumfang besitzen. Der Kopf setzt sich nur leicht von dem Körper ab. Die Färbung reicht von rötlich, orange bis bräunlich, schwarz.
Die Fortbewegungsart der meisten Wassernattern ist die typische Schlängelbewegung. Diese Fortbewegungsart kann man bei vielen anderen Schlangen beobachten. Um vorwärts zu kommen muss sich die Schlange in waagerechten Wellen, von vorne nach hinten gleiten, und stößt sich auf kleinsten Unebenheiten vom Unterboden ab (Steine oder Pflanzen). Nach dem gleichen Prinzip schwimmt die Schlange auch.
Es gibt 3 ökologische Gruppen in dem die Wassernattern unterteilt werden:
1.Ökologische Gruppe: Überwiegend an Land lebend aber auch an Feuchtgebieten anzutreffen. Diese Tiere sind nicht ans Wasser gebunden.
2. Ökologische Gruppe: Überwiegen amquibisch lebende Arten die im Wasser jagen und deswegen hervorragend Schwimmen können. Trotzdem suchen diese Tiere auch trockende Plätze auf um Sonne zu tanken.
3. Ökologische Gruppe: Diese Gruppe ist überwigend aquaranisch und somit ist es keine Seltenheit, dass sich ein Tier oft mehere Tage im Wasser aufhält.
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Ernährung
In der freien Natur ernährt sich die geb. Wassernatter nur von tierischer Beute, dies tun alle Schlangen. Viele Wassernattern haben sich auf spezielle Beutetiere spezialisiert. Am häufigsten verzehren sie jedoch Fische und Amphibien.
Jungtiere nehmen in der ersten Lebenszeit überwiegend wirbellose Tiere auf, wie zum Beispiel: Würmer, Schnecken oder Gliederfüßer. Kleine oder sehr junge Mäuse werden auch gerne genommen.
Das Prinzip der Futteraufnahme bitte bei der Thamnophis nachlesen. Klick
Lebensweise
In der Regel ist die Wassernatter eine tagaktive Schlange aber in den heißen Sommermonaten wird sie auch nachtaktiv. Dann trifft man sie oft auf Landstraßen, wo sie sich aufzuwärmen, dabei werden aber viele Tiere von Autos oder Lastwagen überfahren.
Fortpflanzung
Nach der Winterruhe gehen die Männchen auf die Suche nach den Weibchen. Die Männchen folgen den Duftstoffen, die das Weibchen verbreitet (nach der Häutung ist der Geruch sehr intensiv). Nach der erfolgreichen Paarung kommen nach 3 Monaten (70-80 Tagen) Jungtiere zur Welt. Die geb. Wassernatter ist eine lebendgebärende Schlange. Die Jungtiere sind von Geburt an selbstständig.
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Haltung
Zusammenfassung:
Schutzstatus: Keiner
Terrarienart: Geräumiges halbfeuchtes Terrarium. 150x50x50 cm
Einrichtung: Ein Spot der 1/3 des Terrarium auf ca. 30 °C bringt. Einmal in Monat kann die Schlange eine UV-bestrahlung erhalten. Der Boden sollte aus Walderde oder Buchenspäne bestehen. Ich habe gute Erfahrungen mit M&S Reptile-Wood Fine gemacht. Wie der Name schon sagt muss unbedingt ein großes Wassergefäss vorhanden sein. Einige Äste und Korkplatten runden die Einrichtung ab. Luftfeuchte von 50-60%
Ernährung: Die Hauptnahrung kann aus Süßwasser Stinte bestehen. Manche fressen auch sehr gerne Mäuse. Die Futtermenge, Größe und Häufigkeit der Fütterung hängt von dem Alter der Schlange ab. Die Schlangen besitzen einen schnellen Stoffwechsel.
Jungschlangen werden jeden bis jeden zweiten Tag gefüttert.
Ausgewachsende Schlangen einmal in der Woche.
Die Größe der Beute darf möglichst nicht den Umfang des Bauches übersteigen.