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Jemenchamäleon / Chamaeleo calyptratus 

Klasse: Reptilien (Reptilia)

            Ordnung: Schuppenkriechtier (Squamata)

                   Unterordnung: Leguanartige (Iguania)

                           Familie: Chamäleons (Chamaeleonidae)

                                   Unterfamilie: Echte Chamäleons (Chamaeleoninae)

                                           Gattung: Chamäleon (Chamaeleo)

                                                     Art: Jemenchamäleon (Chamaeleo calyptratus)

 Lebensraum

Das Jemenchamäleon ist auf den argentinischen Halbinseln beheimatet. Auf diesen Inseln haben sich einzelne Populationen entwickelt. Diese Poputationen haben verschiedenen Farbformen und die Größe variiert. Der Lebensraum der Tiere variiert von Tropischenzonen bis Trockenzonen.

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Beschreibung 

Die Männchen werden von 35 bis 60 cm groß, Weibchen werden 20 bis 45 cm groß. Die adulten Jemenchamäleons besitzen einen spitzen nach hintenlaufenden Paritalkamm auf dem Kopf. Dieser Paritalkamm ist bei Männchen deutlich größer und prachtvoller als bei den Weibchen.
Die Färbung der Chamäleons ist üblicherweise von der Stimmung der Tiere abhängig.  Das Farbspektrum ihrer Chromatophoren setzt sich aus grün, braun, weiß, schwarz, gelb und orange, sowie viele Zwischentöne zusammen. Bei den Männchen wird überwiegend die Grundfärbung von Grüntönen bestimmt. Die Weibchen besitzen eher blasse Grüntöne.

Durch ihren Rundumblick haben sie beste Möglichkeiten ihre Beute zu fixieren. 

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 Ernährung

In der freien Natur ernähren sich Jemenchamäleons überwiegend von Insekten. Die Beute wird mit der Berühmt berüchtigten Zunge gefangen. Die Zunge wird auf das Beutetier abgeschossen, dadurch das sie klebrig ist bleibt das Tier kleben und kann so in das Maul gelangen.
Zur Regulierung des Wasserhaushaltes frist das Jemenchamäleon auch Sukkulente Blätter.   

Lebensweise

Die männlichen Jemenchamäleons sind Einzelgänger und verteidigen ihr Revier gegen andere Chamäleos. Bei Revierkämpfen flachen die Tiere ihren Körper ab und der Kehrsack wird aufgeblasen, zusätzlich wird das Maul aufgerissen. Wenn dann ein Tier nicht aufgibt kommt es zu einen Kampf.

Fortpflanzung

Die Paarungen finden meistens im September und Oktober statt. Wähend der Trächtigkeit hat das Weibchen eine höheren Kalziumbedarf. 15-40 Eier pro Gelege. Inkubation bei 20-28 °C ca. 210-280 Tage.

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Haltung


Zusammenfassung:

Schutzstatus: WA II, EU Anhang B

Terrarienart: Geräumiges halbfeuchtes Terrarium. 4 x 2,5 x 4 multipliziert mit der Kopf-Rumpf-Länge des jeweiligen Tieres. Einzelhaltung! .

Einrichtung: Tagsüber eine Temperatur von 22-28°C, unter dem Spot 35°C und nachts
15-20°C. Eine UV- bestrahlung ist unerlässlich. Eine Winterruhe bei ca. 8°C, geringer Belichtungsdauer für einen Zeitraum von 4-8 Wochen ist angebracht.  Der Boden sollte aus Walderde bestehen. Einige Äste, Zweige und ungiftige Pflanzen runden die Einrichtung ab. Luftfeuchte von 40-60% nachts 70-90%

Ernährung: Überwiegend werden Insekten gefressen, es können aber auch mal Nestjunge und Reptilien angenommen werden. Auch Pflanzen und Obststücke sind sehr wichtig. Sparsam aber hochwertig füttern.

Link zur Fachhomepage:
http://www.reptilienland.com/ 

 

 

 

Reptilienworld Berlin | info@reptilienworld-berlin.com